Syrien Flüchtlings-Katastrophe

Syrien: Flüchtlingskatastrophe

Syrien – die schlimmste Flüchtlingskatastrophe seit dem 2. Weltkrieg

Wegen der seit mehr als dreieinhalb Jahren tobenden Konflikte in Syrien sind nach UNO-Angaben 12,2 Millionen Menschen dringend auf Unterstützung angewiesen. Im Juli 2014 waren es noch 10,8 Millionen gewesen. Die anhaltende Gewalt habe beinahe die Hälfte der Syrer aus ihrem Wohnort vertrieben, viele von ihnen mehrfach, sagte die UNO-Koordinatorin für humanitäre Hilfe, Valerie Amos, vor dem Sicherheitsrat. Demnach gibt es im Land mittlerweile 7,6 Millionen sogenannte Binnenflüchtlinge; mehr als 3,2 Millionen Menschen hätten Syrien verlassen. Seit Kriegsbeginn im März 2011 kamen mehr als 150 000 Menschen ums Leben. (SDA)

Die Lage der Flüchtlinge im Nahen Osten spitzt sich dramatisch zu. Anfang 2015 sind sich Schweizer Politiker von links bis rechts einig, dass dringender Handlungsbedarf besteht: Die Schweiz müsse mehr für Flüchtlinge unternehmen. Verschiedene Massnahmen werden zurzeit geprüft. So steht etwa zur Debatte, dass die Schweiz eine grössere Zahl Flüchtlinge aufnehmen könnte, welche die Voraussetzungen für den Status von «Schutzbedürftigen» erfüllen. Des weiteren ist klar: Die Hilfe vor Ort muss massiv ausgebaut werden. Die Stiftung NOIVA setzt sich mit allen Mitteln dafür ein, syrische Flüchtlinge in Jordanien rasch und effektiv zu unterstützen.

Die Stiftung NOIVA hat vom 25. Dezember 2014 bis zum 2. Januar 2015 in Jordanien ihren ersten grösseren humanitären Einsatz durchgeführt – mit dabei waren rund 140 freiwillige Helfer aus der ganzen deutschsprachigen Schweiz, unterstützt durch eine kleine Gruppe aus anderen Ländern. Dieses Projekt wurde für alle Beteiligten eine sehr bewegende und ermutigende Erfahrung: Sie haben erlebt, dass ihre Hilfe einen echten Unterschied macht.

Weitere Einsätze folgen in Kürze. Darum werden ständig medizinische Fachkräfte, Handwerker, Lehrer, Musiker usw. gesucht – schlussendlich einfach Menschen, die bereit sind, sich auf praktische Art und Weise zu verschenken. Besondere Qualifikationen sind nicht erforderlich.

 

 


 

Vielen Dank für die Unterstützung!

Neben zahlreichen privaten Spenden ermöglichten auch eine Vielzahl von Firmen den erwähnten Einsatz in Jordanien – herzlichen Dank dafür!

 

chili-feet Wafe Technology GmbH www.chili-feet.ch
Sika AG www.sika.com
ballon.ch www.ballon.ch
IMMER AG www.immerag.ch
Ballon Service GmbH Ballon-Service Basel GmbH www.ballon-service.ch
Schubiger Haushalt www.schubiger-online.ch